Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Rund um den Nollendorfplatz

Termin:
Samstag, 24. September 2022 15.00 bis 17.00 Uhr
Ort:
Treffpunkt: Vor dem Haupteingang zum „Metropol“, (Nähe U-Bhf Nollendorfplatz; am Anfang der Motzstraße)
Veranstalter:
Martin Forberg

Das Gebäude, vor dem wir uns treffen, trägt heute wieder den Namen einer berühmten Diskothek aus den 1980ern: “Metropol”. In der Weimarer Republik betrieb Erwin Piscator mit seinen Kolleg:innen im Gebäude dahinter ein politisches Theater, das viele Menschen faszinierte.  Am Nollendorfplatz lebte auch die Schrifstellerin und Dichterin Else Lasker-Schüler, eine begnadete Poetin und politische sehr aktive Frau. Sie wurde als Jüdin unter der Nazidiktatur aus Deutschland vertrieben und lebte von 1939 bis 1945, bis zu ihrem Tod in Jerusalem in Palästina. 

Auf dem Stadtrundgang begeben wir uns auch auf die Spuren der sozialen Bewegungen für die Verwirklichung schwul-lesbischer Bürger*innenrechte im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Wir werden das Aufblühen lesbischer und schwuler Kultur in den 1920ern, mit berühmten Lokalen und Menschen nachzeichnen, zum Beispiel an einem der damaligen Standorte des „Eldorados“ und des „Topp-Kellers“.

Auch die Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung von Lesben und Schwulen während des Nationalsozialismus und der Widerstand dagegen ist ein wichtiges Thema.

Teilnahmebeitrag 13 € und ermäßigt 10 €. Anmeldung erbeten unter martin.forberg@web.de