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Schöneberger Kulturkalender

„...am wütendsten geprügelt“ - Verfolgung Berliner Juden 1933

Termin: Donnerstag, 15. März 2018  18:00 bis 20:00 Uhr
Ort:Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54 a, 12101 Berlin

Das SA-Gefängnis Papestraße spielte als eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager eine zentrale Rolle im Prozess der Entrechtung und Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung in Berlin. Aus dem ganzen Stadtgebiet verschleppte die SA-Feldpolizei zwischen März und Dezember 1933 Juden in das ehemalige preußische Kasernengebäude. In der neuen Sonderausstellung thematisieren Studierende des Masterstudiengangs „Holocaust Communication and Tolerance“ des Touro College Berlin den Zusammenhang antisemitischer Gesetzgebungen und der zunehmenden physischen Gewalt durch die SA.  

Im Zentrum der Ausstellung stehen sieben Häftlingsbiographien Berliner Juden. Anhand von Fotos und Dokumenten werden die Schicksale von Ärzten, Schriftstellern, Wahrsagern, Kaufleuten und Anwälten beschrieben und in den Kontext des Gedenkortes eingeordnet. Dazu Irene von Götz, Leiterin der Museen Tempelhof-Schöneberg: „Die neue Sonderausstellung ist eine wichtige inhaltliche Ergänzung für den Gedenkort. Sie thematisiert die brutale Behandlung von jüdischen Häftlingen und verdeutlicht die bereits im Frühjahr 1933 einsetzende Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten.“

Ein Kooperationsprojekt der Museen Tempelhof-Schöneberg und des Touro College Berlin

Begrüßung: Dr. Irene von Götz, Leiterin der Museen Tempelhof-Schöneberg
Einführung: Sara Nachama, Rektorin und Vizepräsidentin des Touro College Berlin


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