Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

6.11.2021

Zehn Jahre Stiftung Markstein

Die Stiftung Markstein mit Sitz in Friedenau feiert im November 2021 ihr 10-jähriges Bestehen.

Das von der Stiftung geförderte Bläserensemble tritt auf. Foto: Privat

Sie ist als gemeinnützige Stiftung anerkannt und stellt ihreArbeit aus Anlass dieses denkwürdigen Jubiläums im Rahmen einer Feier am 20.11. der Öffentlichkeit vor. Zu den Fördermaßnahmen der Stiftung gehören die Projekte:

  • Schüler helfen Schülern (ein niedrigschwelliges Nachhilfeprogramm, das durch andere Schüler durchgeführt wird, die dafür entlohnt werden).
  • Teilnahme an eigentlich kostenpflichtigen Angeboten von Schulen in Musikklassen mit Instrumentalunterricht (Bläser, Streicher, Orchester, Musical).
  • Kostenzuschuss für Instrumentalunterricht an öffentlichen Musikschulen (in Tempelhof-Schöneberg Leo-Kestenberg-Musikschule).

Die Stiftung arbeitet seit ihrer Gründung vor 10 Jahren fast unverändert mit demselben, ausschließlich ehrenamtlich tätigen Personal. Nur so ist es möglich, dass die Erträge des rund eine Million Euro betragenden Stiftungskapitals fast ausschließlich den Förderprojekten zukommen. Und das sind jährlich immerhin rund 45.000 Euro. Dabei folgen wir unserem Anspruch an uns selbst, dass wir bei der Auswahl der Förderungen sehr genau auf das angemessene Verhältnis von Aufwand und Nutzen achten. Im Gegensatz zu anderen gemeinnützigen Organisationen betreibt die Stiftung auch keine aktive Spendeneinwerbung, ist somit ausschließlich auf die Erträge aus dem Stiftungskapital angewiesen. Umso mehr muss auf die Qualität der Anlagen geachtet werden, was viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert. Nicht ohne Stolz kann die Stiftung darauf verweisen, dass die Erträge aus den Kommandit-Beteiligungen, Wertpapieren und Immobilien in den vergangenen zehn Jahren stets über 4% gelegen haben. In den Gremien hat es seit Gründung der Stiftung nur eine Veränderung gegeben. Gleichwohl werden weitere Aktive gesucht, denn an Arbeit ist kein Mangel. Neben der Gremienarbeit muss die Buchführung besorgt werden, die Kontakte zu den Projektpartnern müssen gepflegt werden und die Website muss betreut werden, alles ehrenamtlich.

Da freuen sich natürlich auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, wenn ihr Einsatz auf einer Jubiläumsfeier einmal so richtig gefeiert werden kann. Leider steht der für die Jubiläumsfeier ursprünglich vorgesehene Theodor-Heuss-Saal im Rathaus Schöneberg wegen der immer noch anhaltenden Bauarbeiten nicht zur Verfügung, sodass die Veranstaltung nun in dem sehr repräsentativen Gotischen Saal in der Zitadelle Spandau stattfindet.

Vorgesehen ist ein Konzert mit Musikern, die stellvertretend für die oben aufgeführten Musikförderungen der Stiftung an öffentlichen Schulen und bezirklichen Musikschulen auftreten. Teilnehmen werden je eine Bläsergruppe der Gustav-Heinemann-Schule Marienfelde und des Goethe-Gymnasiums Wilmersdorf sowie einige Solisten (Klavier, Geige, Cello). Unter den Vortragenden sind auch solche, die inzwischen Musik studieren, darunter Katarina Vowinkel, die sich gegenwärtig in einem Master-Studium an der Universität der Künste auf eine Profi-Karriere als Trompeterin vorbereitet. Sie wird das 2. Konzertstück für Trompete und Klavier von W. Brandt spielen, sowie den ersten Satz aus dem Trompetenkonzert g-moll von T. Albinoni.

Um sicher zu sein, dass Interessenten auch Platz finden, ist eine Anmeldung unter info@stiftung-markstein.de oder (030) 31 95 31 81 (AB) sinnvoll. Es beginnt mit einem Empfang um 18 Uhr, und der offene Beginn des Konzerts erfolgt etwa um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es gelten die Corona-Regeln. Nähere Angaben unter www.stiftung-markstein.de.

Karin v. Schlieben-Troschke
(1. Vors. seit Gründung)

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