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6.12.2017

Wartburgstraße und Wartburgplatz

Das Lutherjahr geht zu Ende, was bleibt, sind die Folgen der Reformation und Luthers Bibelübersetzung ins Deutsche, die er während seines Aufenthaltes in der Wartburg geschrieben hatte.

Wartburgstraße. Foto: Fridolin Freudenfett

Deshalb gibt es in Schöneberg quer zur Martin-Luther-Straße die Wartburgstraße. Sie verläuft von der Merseburger bis zur Meraner Straße. Diese Straße war im Hobrechtplan von 1862 nur mit Straße 39 und Straße 89 geplant.  In den Stadtplänen vor 1890 war in dieser Gegend auch noch keine detaillierte Bebauung erkennbar. Erst nachdem Ende 1894 die Apostel-Paulus-Kirche fertig gebaut war, wurden die Straßen drumherum benannt. Die Wartburgstraße bekam ihren Namen 1899.

Gleichzeitig bekam auch der Wartburgplatz an der Martin-Luther-Straße seinen Namen, obwohl es diesen Platz zum damaligen Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht gab. Er wurde von dem Schöneberger Stadtbaurat Paul Egeling gestaltet und erst 1902 eröffnet. 1949 wurde der Platz umgestaltet, das Kastanienrondell wurde beibehalten, aber es kam im südöstlichen Teil ein Kinderspielplatz dazu, damals noch mit einer einfachen Sandkiste. 2008 wurde der Spielplatz erweitert und völlig neu gestaltet. Entsprechend seinem Namen hat er nun eine große bunte Ritterburg zum Spielen und mit fantasievollen Klettermöglichkeiten.

Christine Bitterwolf

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