Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

2.02.2016

Vorsicht! Aufgepasst!

Zum Parken in der Treitschkestraße.

Foto: Thomas Protz

Nur mal kurz etwas im Boulevard Berlin erledigen? Dazu extra in das viel zu kurvige Parkhaus des Boulevards fahren? Da bietet es sich doch an, in der verkehrsberuhigten Treitschkestraße zu parken. Diese ist ja leider durch ihren Namen etwas vorbelastet. In der Treitschkestraße stehen zwei blaue Schilder mit einem P und Pfeil, darunter steht: Mit Anwohnerparkausweis 25 und dann folgen die Parkzeiten Mo - Fr von 9 - 20  und Sa von 9 - 19. Auf den ersten Blick sehen die Schilder aus wie die der Parkzone. Gleich in der Nähe, in der Lepsiusstraße, sind zudem Parkscheinautomaten aufgestellt. Zieht man dort einen Parkschein und legt ihn ins Auto, da man ja legal parken möchte, kann es allerdings zu einer bösen Überraschung kommen, ein "Knöllchen" ziert die Windschutzscheibe. Wie ist das möglich? Die beiden blauen Schilder in der Treitschkestraße bedeuten "Anwohnerparkplatz“, dort dürfen ausschließlich Anwohner der Parkzone 25 ihr Auto abstellen! Deshalb gilt auch der gezogene Parkschein an dieser Stelle nicht. Verwirrend bei der Sache sind die aufgeführten Parkzeiten wie auf dem Parkzonenschild, denn die Anwohner dürfen ja rund um die Uhr dort parken. Als Autofahrer muss man also ganz genau hinsehen, um diesen Sachverhalt festzustellen oder ein aufmerksamer Anwohner klärt einen auf. Auf jeden Fall kontrolliert die Polizei oder das Ordnungsamt sehr häufig in dieser Straße. Natürlich gibt es dort viele Falschparker, denn der Unterschied zwischen dem Schild für Anwohnerparkplätze und dem Schild für Parkautomaten, ist meiner Ansicht sehr gering. Also, Augen auf im Straßenverkehr und vor allem beim Parken!

Christine Sugg

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