Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

26.05.2022 / Projekte und Initiativen

Vom Rand der Klippe

Von Norbert Hümbs und Eva Schenk.    Vom Rand der Klippe Der Adler weggeblasen Im Wintersturm! Haiku des 1718 geborenen Dichters Ryôta Oshima

Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet gegen den Krieg, meinte Sigmund Freud. Mit der Ausstellung „Vom Rand der Klippe“ versucht „diekleinegalerie“ ihren schmalen Beitrag in diesem Sinne zur Erhaltung des Friedens beizutragen.
Die Künstlerinnen und Künstler der Galerie versuchen in ihren Bildern ihre Verunsicherung in der jetzigen Zeit zum Ausdruck zu bringen. Sie stellen in ihren Bildern dar, wie wir uns am Rand eines gefährlichen Abgrunds befinden und nicht wissen, was geschehen wird und was zu tun ist. Alte Gewissheiten werden über Nacht über Bord geworfen, wir sehen unsere liberale Weltsicht in Frage gestellt, wir sehen unsere Freiheiten und unsere Demokratie gefährdet, unsere gegenwärtige Lebensweise und den sozialen Frieden. Unser Glaube, dass wir ohne Waffen auf dem Weg der Diplomatie und des Einbindens durch Handel den Frieden sichern können, ist dahin. Was können wir tun, dass sich keine Kultur der Angst breit macht?

Zur Ausstellung sind vier Veranstaltungen jeweils freitags um 18:30 geplant:

10.06.2022
Kirche zwischen Bergpredigt, Militärseelsorge und Flüchtlingshilfe-Gespräch mit Pfarrer Peter Martins der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten

17.06.2022
Briefwechsel Albert Einstein/Sigmund Freud
Warum Krieg? – Lesung

01.07.
„Putin, Ukraine und die Nachbarstaaten“ – Vortrag von Peter Schaller, Botschafter a.D.

08.07. Finissage mit Musik und Künstlergespräch

diekleinegalerie, Goßlerstr. 21, 12161 Berlin-Friedenau, Mi und Fr 15 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung 0171-1718221

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