Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

2.03.2017

Überwachung und Fotografie

Ein Thema, zwei Institutionen, drei Ausstellungen

Julian Roeder, Monitoring Zeppelin, 2013, from the series, Mission and Task, © Julian Roeder

C/O Berlin und das Museum für Fotografie präsentieren ab Februar 2017 erstmals drei inhaltlich aufeinander abgestimmte Ausstellungen mit aktuellen und historischen künstlerischen Positionen zum Thema Überwachung und Fotografie.

C/O Berlin: Watched!
Surveillance Art & Photography
18. Februar bis 23. April 2017
Unsere gesamte Existenz wird aktuell in nie dagewesenem Maße fotografiert und visualisiert. Das wirft neue Fragen nach freiwilliger und unfreiwilliger Sichtbarkeit auf, aber auch fotohistorische Fragen nach dem Beobachten und beobachtet werden. In der Ausstellung werden die komplexen Zusammenhänge moderner Überwachung mit einem besonderen Augenmerk auf die Fotografie und visuelle Medien beleuchtet. Die Frage ist: Wie können zeitgenössische Kunst und Medientheorie zu einem besseren Verständnis unserer modernen Überwachungsgesellschaft beitragen?

Museum für Fotografie:
Watching You, Watching Me.
A Photographic Response to Surveillance?
17. Februar bis 02. Juli 2017
Welches Recht haben Regierungen und Unternehmen, Informationen über unsere tägliche Kommunikation zu sammeln und weiter zu bearbeiten? Welche Werkzeuge wurden und werden benutzt, um unsere Aktivitäten zu überwachen? Was sind die unmittelbaren und weitreichenderen Folgen? Die von den Open Society Foundations konzipierte und von Stuart Alexander, Susan Meiselas und Yukiko Yamagata kuratierte Ausstellung untersucht anhand von zehn künstlerischen Positionen, in wieweit die Kultur der Überwachung die Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit verwischt. Die Künstlerinnen und Künstler setzen sich in unterschiedlichen Ansätzen mit der Schwierigkeit auseinander, etwas zu visualisieren, das sowohl allgegenwärtig als auch verborgen ist.

Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
Das Feld hat Augen. Bilder des überwachenden Blicks
17. Februar bis 2. Juli 2017
Überwachung ist nicht nur ein aktuelles Thema, sondern auch ein historisches Phänomen. Von dieser Prämisse ausgehend, wendet sich die Ausstellung der Geschichte des überwachenden Blicks zu und fragt nach dem besonderen Unbehagen, das religiös wie politisch motivierte Überwachung in den letzten Jahrhunderten auslöste. Ihr Titel geht auf einen anonymen Holzschnitt aus dem Jahr 1546 zurück – ein Bild, das aus entfernter Vergangenheit eine warnende Botschaft sendet: „Vorsicht, Ihr werdet gesehen, gehört!“?

C/O Berlin, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, www.co-berlin.org
Museum für Fotografie, Jebenstraße 2, 10623 Berlin, www.smb.museum

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