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25.02.2014

Straßennamen und ihre Geschichte: Fregestraße – Hedwigstraße

Die Fregestraße liegt von der Friedenauer Brücke bis zur Hauptstraße genau an der Grenze zwischen Schöneberg und Friedenau.

Foto: Thomas Protz

Vor rund 250 Jahren war sie noch die Grenze zwischen zwei Separationsäckern. Die Separation veranlasste Friedrich der Große 1765. Das war damals schon so eine Art Flurbereinigung. Mehrere kleine Äcker und Wiesen wurden zu großen Flächen zusammengefasst, die sich ökonomischer bewirtschaften ließen.

Die Straße zwischen den zwei neuen großen Ländereien wurde dann zur Straße 27. Diese Straße 27 führte früher von der Schöneberger Hauptstraße bis etwa zum heutigen Rathaus Steglitz.

1878 hatte diese Straße bereits den Namen Düppelstraße, zum Andenken an den Sieg der preußischen Armee von 1864  gegen die dänischen Soldaten. Damit hatten die Preußen den Zugang zur Ostsee-Insel Alsen erobert.

Schon 6 Jahre später, am 29. April 1884, benannten die Schöneberger aber den nördlichen Teil der Straße nach ihrem Pfarrer Ferdinand Ludwig Frege, der erst ein Jahr zuvor verstorben war.  Pfarrer Frege hatte fast 40 Jahre lang die Schöneberger und Lankwitzer Gemeinde betreut. In der Zeit hatte er auch das erste Kirchenbuch der Zwölf-Apostel-Gemeinde angelegt. Und weil die Leute die Familie des Pfarrers offenbar sehr geliebt hatten, benannten sie gleichzeitig, noch am selben Tag, eine damals namenlose Querstraße kurz vor der Hauptstraße nach der Tochter des Pfarrers, Hedwigstraße.

1896 benannten dann die Steglitzer Bürger ihren Straßenteil von der Feuerbachstraße bis zur Florastraße nach der Insel Alsen.

Christine Bitterwolf

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