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29.01.2012 / Orte und Plätze

Straßennamen und ihre Bedeutung: Akazienstraße

Die heute so bunte und belebte Akazienstraße war einst die erste Querstrasse im Dorfe Schöneberg.
Die Akazienstraße. Foto: Thomas Protz

Schöneberg war ein Straßendorf, das heißt, alle Häuser des Ortes lagen nebeneinander zu beiden Seiten der einzigen Dorfstraße, wie eine zweireihige Perlenkette. Und plötzlich zweigt zwischendurch quer ein kleiner Weg ab. 1798 war er auf einer alten Karte von der Berliner Umgegend sogar schon eingezeichnet. Ursprünglich war es nur ein staubiger Feldweg, der genutzt wurde, um das Vieh auf die Weiden zu treiben.
Der Weg endetete in einem kleinen Akazienwald, weswegen er seit etwa 1840 Akazienstraße genannt wurde. Dieser Wald befand sich ungefähr dort, wo heute die Apostel-Pauls-Kirche steht.

Ungefähr 1890 wurde damit begonnen, den Akazienwald abzuholzen, erst für eine Schule, dann für die Kirche, später für andere Häuser. Innerhalb von 20 Jahren war der Wald weg, jedoch der Name der Straße ist bis heute geblieben.

Christine Bitterwolf

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