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11.12.2016

Straßen und ihre Geschichte: An der Apostelkirche

Diese kleine Straße im Norden von Schöneberg an der Grenze zum Bezirk Tiergarten führt heute rund um die Zwölf-Apostelkirche.

Diese kleine Straße im Norden von Schöneberg an der Grenze zum Bezirk Tiergarten führt heute rund um die Zwölf-Apostelkirche. Das ist nicht immer so gewesen. Nur das Stück östlich der Kirche gehörte schon früher zu dieser Straße.

Als die Zwölf-Apostel-Kirche 1874 fertig gebaut war, hieß der Weg, der rundherum verlief, einfach nur „Straße 10a“ im Berliner Bebauungsplan. Am 25. Oktober 1875 nannte man dann den östlichen Teil, der am südlichen Punkt der Kirche ein kurzes Stück rechtwinklig abbog „An der Apostelkirche“. Diese Straße endete damals als Sackgasse. Erst 1906 wurde sie als Durchgangsstraße bis zur Frobenstraße verlängert.
Westlich der Kirche bekam die Straße 1883 den Namen Zietenstraße. Sie verlief im Ganzen von der Kurfürstenstraße bis zur Winterfeldtstraße.

Erst 1934 wurde der nach Osten abgeknickte Teil der Straße An der Apostelkirche zu einer eigenständigen Straße und in Kurmärkischen Straße umbenannt. Am gleichen Tag, dem 18. September 1934, wurde auch das nördliche Stück der Zietenstraße auf der anderen Seite der Kirche umbenannt. Es trug nun ebenfalls den Namen „An der Apostelkirche“. Der Übergang zur Kurfürstenstraße ist heute nur noch ein Weg für Fußgänger und Radfahrer.

So wurde erst 60 Jahre nach ihrer Erbauung die Kirche endlich von einer nach ihr benannten Straße völlig eingerahmt.

Christine Bitterwolf

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