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5.11.2013

„Sie bringen Farbe ins Spiel“

In den 75 Einrichtungen des Nachbarschaftsheims Schöneberg engagieren sich inzwischen etwa 1.700 Ehrenamtliche. Ohne sie sähe die Arbeit vor Ort deutlich anders aus; so manches Angebot gäbe es gar nicht.

Ehrung in der Universal-Hall, Foto: NBHS

Unter dem Motto „Sie bringen Farbe ins Spiel“ waren diese Ehrenamtlichen am 18. Oktober 2013 zu einem Fest in die Universal Hall in Berlin-Moabit, eingeladen.
Als Schirmherrin der Veranstaltung wurde Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler erwartet und als Ehrengast wurde Frau Dr. Gabriele Schlimper vom Paritätischen Wohlfahrtsverband begrüßt. An den Verband ging auch ein ganz besonderer Dank - er hat das Ehrenamtsfest mit Mitteln in Höhe von 10.000 Euro gefördert.

Dank für vielfach geleistetes Engagement

Gegen 17:30 Uhr hatte aber zunächst einmal die Gruppe "Friedenauer Trommelwirbel" ihren Auftritt. Die acht Trommlerinnen, ehrenamtlich wie alle Beiträge des Abends, heizten mit ihren Stücken "Sansula" und "Sommer" dem Publikum ein. Dann bekamen Georg Zinner, Geschäftsführer des Nachbarschaftsheims sowie Jürgen Kipp, ehrenamtlicher Vorstandvorsitzender das Wort. Im gemeinsamen Auftritt der beiden lag auch eine symbolische Bedeutung: die Verbindung von hauptamtlicher und ehrenamtlicher Tätigkeit, wie sie auch auf dieser Ebene bereits seit Jahrzehnten im Haus hervorragend gelebt und ausgefüllt wird. Georg Zinner sieht in dem überwältigenden Engagement der vielen freiwillig Tätigen, dass sich die Bürger für das, was im Stadtteil passiert, interessieren, aber auch, dass das Nachbarschaftsheim es geschafft hat, dieses Engagement einzubinden, die hauptamtlich Beschäftigten es gelernt haben, mit den Ehrenamtlichen umzugehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Gleichwohl wissen viele Engagierte gar nicht, welch große Bedeutung sie für die Arbeit des Nachbarschaftsheims und für das Gemeinwohl haben. "Es ist ein großes Glück, dass wir mit so vielen Ehrenamtlichen zusammenarbeiten dürfen", betont deshalb Georg Zinner noch einmal.

Auch Angelika Schöttler macht in ihrer Ansprache bewusst, dass unsere Gesellschaft die Ehrenamtlichen braucht und lobt gleichzeitig die professionelle Organisation des Trägers: "Über 1500 Ehrenamtliche im Nachbarschaftsheim zu binden, das ist keine Kleinigkeit. Hier wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die das ermöglichen" so Frau Schöttler.

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