Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

31.10.2020

Protestaktion gegen die Hauptstadtzulage

Seit dem 19. Oktober werden in zahlreichen Einrichtungen des Nachbarschaftsheim Schöneberg Unterschriften gegen den vom Senat geplanten Sonderbonus für Landesangestellte gesammelt.

Foto: NBHS

Das Nachbarschaftsheim setzt sich als freier Träger für eine gleichwertige Behandlung aller Fachkräfte in Berlin ein - und möchte mit der bunten Protestaktionen zeigen, dass Arbeit der freien Träger genauso gut und wichtig ist, wie die in den Einrichtungen des Landes.

Bunter Protest vor dem Nachbarschaftsheim Schöneberg: Kitaerzieherinnen, Kitaleitungen und Familien aus der Kita Fregestraße und der Holsteinischen Straße haben gegen die Hauptstadtzulage protestiert. Die Aktion ist nur eine von mehreren im Rahmen einer Protestwoche gegen die vom Senat geplante Sonderzahlung von 150 Euro monatlich für Berliner Landesangestellte.

Der Countdown läuft

Seit 19. Oktober werden in den Einrichtungen des Nachbarschaftsheim Schöneberg bereits zahlreiche Unterschriften gegen die Hauptstadtzulage gesammelt. Der Paritätische Wohlfahrtverband Berlin, der Dachverband für die freie Wohlfahrtspflege, hat die freien Träger zu einer Protest-Postkarten-Aktion aufgerufen. Mit den Postkarten soll ein Zeichen gesetzt werden, denn die Hauptstadtzulage sollen alle Fachkräften erhalten - nicht nur die Angestellten des Landes. Das Nachbarschaftsheim Schöneberg setzt sich für eine gleichwertige Behandlung des Fachpersonals ein.

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