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1.03.2020

Metropole Berlin – Stadt der Frauen

Von Sigrid Wiegand Was treibt die SchönebergerInnen im Frauenmärz um?

Marion Schwan und Amelie Protscher. Foto: Christel Kuke

Der „Frauenmärz“ ist eine kulturelle Veranstaltungsreihe, die 1986 von engagierten Frauen im Bezirk Schöneberg ins Leben gerufen wurde. In diesem Jahr gibt es etwas zu feiern oder, je nach Meinung, in Erinnerung zu bringen: 1920 wurde Berlin mit den umliegenden Dörfern, Gemeinden und Städten zur Großstadt Berlin zusammengefasst und wird seitdem, also seit 100 Jahren, als Groß-Berlin bezeichnet. Aus diesem Grund begibt sich der „Frauenmärz“ in diesem Jahr auf eine Zeitreise in die „goldenen Zwanziger“, die so golden nicht waren. Inzwischen sind wir wieder in den „Zwanzigern“ angelangt, die auch nicht golden sind. Um Verwechslungen zu vermeiden, können wir aber nicht mehr einfach von „den Zwanzigern“ sprechen, sondern müssen das gemeinte Jahrhundert mit nennen.

„Der 'Frauenmärz 2020' stellt Berlinerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart vor. In Berlin erkämpften sich Frauen Wege zu Bildung, Emanzipation und Freiheit. Bis heute sind sie maßgeblich mitverantwortlich für die Entwicklung der Stadt zu einer modernen Metropole.“

So stellt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr vor, und da es nicht nur eine Zwangseingemeindung vor 100 Jahren, sondern auch eine Zwangszusammenfassung von Berliner Bezirken vor 20 Jahren gegeben hat, müssen wir nun auch Tempelhof nennen, wenn wir von unserem Bezirk sprechen.

„Mit Lesebühnen und Salons, Ausstellungen, Konzerten, Tango, Theater, Diskussionsrunden und Stadtspaziergängen laden zahlreiche AkteurInnen des Frauenmärz zu einem spannungsvollen Parcours durch wechselvolle 100 Jahre Frauen-Leben in Berlin!“ (O-Ton Bezirksamt)
Die feierliche Eröffnung des „Frauenmärz 2020“ findet am 6. März von 19.30 - ca. 21.30 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm/Ecke Barnetstraße statt. Weiterhin kann man sich zum Beispiel für eine Führung im Abgeordnetenhaus am 7. März anmelden, die Galerie Christine Knauber am 9. März in der Crellestraße besuchen, kann sich über die Mütter des Grundgesetzes am 25. März bei der Seniorenvertretung Tempelhof informieren, sich in der Bezirkszentralbibliothek in der Götzstraße 8 von der Autorin Susanne Kliem aus ihrem gerade erschienenen Thriller vorlesen lassen und – und – und. Der Termine sind viele. Das gesamte Programm finden Sie im Internet unter www.frauenmaerz.de/, es liegt auch in den Nachbarschaftshäusern des Bezirks und in den Rathäusern aus. Es lohnt sich!
 

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