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4.12.2017

Lietzenburger Straße

Straßen und ihre Geschichte

Östliches Ende der Lietzenburger Straße . Foto: Thomas Protz

Die Lietzenburger Straße beginnt in Schöneberg an der großen Kreuzung gegenüber der Urania, wo auch die Martin-Luther-Straße auf die Kleiststraße trifft, und verläuft dann hinter der Ettaler Straße weiter durch Wilmersdorf und Charlottenburg bis zum Olivaer Platz.

Die Straße war schon vor 140 Jahren, um 1880, auf einem Berliner Stadtplan als namenloser Weg erkennbar. Auf dem Plan von 1890 hatte sie dann bereits ihren Namen. Sie war benannt nach dem königlichen Schloss Lietzenburg, das am Dorf Lietzow erbaut war. Erst nach dem Tod der Königin Sophie Charlotte erhielt es ihr zu Ehren den Namen Charlottenburg.

Der östliche Teil der Straße, in Schöneberg gelegen, hieß 1890 noch Achenbachstraße, benannt nach dem Juristen und preußischen Minister Heinrich Karl Julius von Achenbach.

Erst Anfang der 60er Jahre, als man Berlin zu einer autofreundlichen Stadt entwickeln wollte und die Lietzenburger Straße zu einer Südtangente ausgebaut werden sollte, wurde die Straße verlängert und die kleine Achenbachstraße wurde so umgebaut, dass sie an die Lietzenburger Straße angeschlossen werden konnte. Dies war möglich, weil nach dem Krieg viele Häuser zerbombt waren und es dadurch relativ einfach war, den Straßenzug zu verbreitern.

Am 1. September 1963 wurde dann die Achenbachstraße in Lietzenburger Straße umbenannt.

Christine Bitterwolf

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