Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

22.12.2019

Jens Tröndle

Wer kennt sie nicht, die „Wir Kinder vom Kleistpark“! Jens Tröndle ist zusammen mit Elena Marx der Produzent der inzwischen siebenteiligen CD-Produktion, die in Zusammenarbeit mit der Leo-Kestenberg Musikschule entstanden ist.

Jens Tröndle. Foto: Thomas Geisler

Kinder aus den unterschiedlichsten Nationen und Religionen singen zusammen Lieder aus den jeweils anderen Kulturkreisen. Die nächsten Liveauftritte finden in der Akademie der Künste (Hansaplatz) am 30. November um 16:00 Uhr und am 01. Dezember um 11:00 und 15:00 Uhr statt.
Jens Tröndle ist ein jugendlich wirkender 65er, der mit viel Elan und Empathie seine Musik und Produktionen betreibt. Geboren in Freiburg, verschlug es ihn schon bald in das kreative, quirlige Berlin. Seine erste an den Beatles und Stones orientierte Band, in der er die autodidaktisch gelernte Schlaggitarre spielte, gründete er bereits mit 12 Jahren und trat damit sogar im Fernsehen auf. Spätere Projekte waren dann die Band „Erster Futurologischer Kongress“ mit Auftritten in Stockholm, Amsterdam, Köln, Frankfurt, Hamburg und München. Seine große Liebe ist und war jedoch das Klavier, das er sich damals mühsam selbst finanzierte. Eine große weibliche Liebe ist daran fast zerbrochen, weil seine Liebe zum Klavier größer war. Dazu kam dann mit 27 Jahren noch das Interesse für Tontechnik, das bis heute anhält. Damals hatte er mit Senatsunterstützung und 4 Freunden das erste 8 Spur Tonstudio in Berlin eingerichtet. Nach den vielen Jahren der Arbeit in verschiedenen Tonstudios ist die Arbeit jedoch für ihn zur Routine geworden. Seine Definition von Musikalität lautet: „10 Prozent Inspiration – 90 Prozent Transpiration“! Nach seinem Musikverständnis hat sich in der Musik der heutigen Jugend viel verändert! Seine Meinung über Musik lautet: Spaß, Arbeit, Tanzen, Singen, Lachen und Weinen! Dies führt auch gleich zu seinem neuesten Projekt mit älteren Menschen. Zusammen mit dem Tanztherapeuten Jürgen Heilmann möchte er Senioren und auch Demenzkranken eine Plattform zum kreativen, fröhlichen Zusammensein mit unter anderem traditionellen, griechischen, bulgarischen aber auch modernen Klängen bieten. Ziel ist es, ein Buch mit CD und Tanzanleitung entstehen zu lassen. Hilfreich ist hierbei auch seine große musikalische Erfahrung, die er unter anderem auch in Burkina Faso gesammelt hat. Seine tiefe  Beziehung zur Musik, spürt er immer wieder wenn er bewegende Musikstücke hört. Ins Schwärmen gerät er bei der Filmmusik (von Alberto Iglesias) zum aktuellen Film von Pedro Almodóvar: „Dolor y Gloria“, die ihn emotional sehr berührt.
Der Preis für seine Musikproduktionen wird individuell verhandelt.
Bitte merken Sie sich die Auftritte in der AdK vor, sie sind lohnenswert!
Thomas Geisler

Jens Tröndle
ph: 0170.7345333
email: jens@jenstroendle.de

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