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28.05.2011 / Projekte und Initiativen

„Graben, wo du stehst“

1981 wurde Berlin 744 Jahre alt. Um „Geschichte von unten“ aufzuarbeiten, gründeten im selben Jahr StudentInnen und LaienhistorikerInnen die Berliner Geschichtswerkstatt.
Sema Binia, Gisela Wenzel, Jürgen Karwelat, Sonja Miltenberger. Foto: T. W. Donohoe

Nach anfänglichem Arbeiten mit der Hausbesetzerszene und der Berliner „Volksuni“ hat die Geschichtswerkstatt sich in den Gebieten des Nationalsozialismus, der Geschlechtergeschichte und Minderheitenforschung spezialisiert. Seitdem ist ein bedeutendes Archiv entstanden.  Ausstellungen werden organisiert und Geschichtsdokumentationen erarbeitet. Zu-dem veranstaltet die Berliner Geschichtswerkstatt mehrstündige historische Dampferfahrten zu verschiedenen Themen über die Spree und den Landwehrkanal.

Am Samstag, den 21. Mai feierte die Berliner Geschichtswerkstatt ihr 30-jähriges Bestehen in ihrem Laden in der Goltzstraße 49, seit 1983 Heimat der Geschichtswerkstatt. Etwa 50 Gäste zählte die öffentliche Feierlichkeit. Jürgen Karwelat, Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses, äußert sich zum Jubiläum: „Wir waren eine der ersten Geschichtswerkstätten in Berlin. Und Interessanterweise sind wir, nach dreißig Jahren Vereinsarbeit, selber Zeit-zeugen der Geschichte.“

2041 wird Berlin 804 Jahre alt. Die Stadtteilzeitung Schöneberg wünscht der Berliner Geschichtswerkstatt für die nächsten 30 Jahre weiterhin gutes Gelingen mit der unerschöpflichen, stets voranschreitenden Stadtforschung Berlins.

T. W. Donohoe

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