Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

4.09.2014

Gib Pfötchen!

Ein Beitrag von Ottmar Fischer zur 750-Jahr-Feier von Schöneberg. Im Anhang finden Sie das Programm des Bezirks für den Monat September.

August Gaul - Hirsch. 1912, vergoldetes Kupfer. Plastik auf dem Hirschbrunnen im Rudolf-Wilde-Park. Foto: Axel Mauruszat / Montage: Thomas Protz

Auszug aus dem ehemaligen amtlichen Hoheitszeichen, dem Wappen von Berlin-Schöneberg

Geschichte entsteht immer durch einen Bruch. Solange immer alles so ist, wie es schon immer war, gibt es auch nichts zu erzählen, was den Klatsch und Tratsch überstiege. Unerhörtes verbreitet sich aber in Windeseile. Und das war bereits so, als Neuartiges noch ausschließlich von Mund zu Mund und von Hand zu Hand weitergegeben wurde. Eine Erfindung wie der Bronzeguss etwa verbreitete sich durch Tausch, Nachahmung und Weiterentwicklung wenn auch nicht in Windeseile, so doch mit fußläufiger Geschwindigkeit über den riesigen Raum von Kleinasien über den Vorderen Orient bis nach Europa. Die daraus hervorgehenden Veränderungen waren so gewaltig, dass durch diesen Umbruch alles Vorherige zur Steinzeit wurde.

Auch in Schöneberg gibt es einen solchen Bruch. Als nach 600 Jahren der Ackerbau an der Schöneberger Dorfaue zum Erliegen kam, weil wieder mal etwas ganz und gar Neues die Menschen in den Bann schlug, nämlich Industrieproduktion und Eisenbahn, wurde auch die Alt-Schöneberger Lebensweise zu Vergangenheit. Deswegen endet die Schöneberger Geschichte nicht erst 1920 mit der Eingemeindung nach Berlin, sondern bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem zunehmenden Verkauf der Ländereien an die Eisenbahn- und Baugrundgesellschaften im Zuge der Großstadtentwicklung Berlins. Die Landleute verkauften ihr Land, von dem sie jahrhundertelang gelebt hatten, an die Geister der neuen Zeit und bezahlten ihre Gewinnsucht mit ihrem Aussterben: Niemand wohnt mehr in den prachtvollen Villen, die sie sich vom Verkaufserlös an der Stätte ihres bäuerlichen Wirkens errichten ließen.

In den wenigen noch erhaltenen Denkmalen ihres Untergangs residieren heute der Polizeiabschnitt 42 und sehr passend das Schöneberg-Museum.

Es macht wenig Sinn, einen Fortbestand der Gemeinde vorzurechnen, indem auf die erste namentliche Erwähnung in einer markgräflichen Urkunde aus dem Jahre 1264 Bezug genommen wird, als ob dieses gestorbene Schöneberg weiterleben könnte, indem in der Schöneberger Verwaltung rechnerisch ermittelt wird, dass es nun 750 Jahre her ist, seit diese Urkunde ausgestellt wurde. Zu feiern wäre für die Verwaltung stattdessen eher ein ebenso langes Bestehen von Verwaltung für dieses Gebiet. Wer schreibt, der bleibt, hätten das die Bauern beim Skat im Dorfkrug genannt. Nur haben sie sich freilich selbst eliminiert.

Den Bruch markieren

Das im Jahre 1898 verliehene Stadtrecht führte folgerichtig zu der Erfindung eines Wappens, auf dem die verscherbelten Ländereien nur noch als goldfarbener Untergrund repräsentiert sind, gewissermaßen als ein im wahrsten Sinne des Wortes vergoldeter Abschied. Im Hintergrund droht eine dreitürmige Mauerkrone als Repräsentant der kaiserlich heranrückenden Reichshauptstadt. Und direkt davor wenden sich zwei spiegelgleiche Hirsche einer einzelnen Kiefer zu, indem sie kurioserweise die rechte Pfote in der gleichen Weise abknicken, wie das dressierte Hunde zu tun pflegen, denen ein „Herrchen“ beigebracht hat, in der gewünschten Weise auf den Befehl „Gib Pfötchen“ zu reagieren. Gehorsam war freilich in der Welt des Kaiserreichs die erste Pflicht aller Untertanen, mochten sie reich geworden oder arm geblieben sein. Da konnte anscheinend auch für die verjagte Tierwelt keine Ausnahme gemacht werden.
Während die einsame Kiefer den einstigen Waldreichtum der Landschaft vergegenwärtigt, steht die ganze Wappengruppe auf drei stilisierten Hügeln, von denen anzunehmen ist, dass es sich bei einem von ihnen um jene Erhebung handelt, die der ursprünglichen Ansiedlung am Hang des Teltower Höhenzuges zu seinem Namen verhalf. Noch aus dem 19. Jahrhundert sind Stimmen aus dem ehemaligen Dorf zwischen Dominicusstraße und Akazienstraße bekannt, die von einer einmalig schönen Aussicht etwa in der Höhe der heutigen Monumentenstraße über die weite Spreeniederung zu den Türmen der Stadt Berlin sprachen.

Das war allerdings vor dem großen Bauen und dem dabei vorgenommenen Ausgleich der Höhenunterschiede durch umfangreiche Erdbewegungen. Wer sich eine Vorstellung von dieser verlorenen Landschaftszeichnung machen will, muss auf den benachbarten Kreuzberg steigen oder mit dem Schöneberger Rathausturm vorlieb nehmen. Der steht freilich auf einer ebenfalls abgetragenen ehemaligen Anhebung, nämlich dem Mühlenberg. So erzählt uns das Schöneberger Wappen von dem, was einmal war, und von dem wir durch das Gewordene getrennt sind. Das Wappen steht also für die Vernichtung der einstigen Landschaft durch Mietwohnungsbau in der zu seiner Zeit am schnellsten wachsenden Gemeinde Europas. Und es steht für die Vernichtung der alten Ansiedlung und seiner Lebensform.

Aber nachdem auch der letzte Landzipfel in eine Mietgeldmaschine umgewandelt worden war, kam die Entwicklung naturgemäß zum Erliegen. Seit 1920 regiert hier der Bär, dieser Berliner Allesfresser, weswegen das Wappen nicht mehr nur nach rückwärts, sondern auch nach vorwärts seine Gültigkeit verloren hat. Es ist nun zur Repräsentation einer Zwischenzeit geworden, die inzwischen selbst Geschichte geworden ist. Da das Neue darin nicht mehr enthalten ist, wird es höchste Zeit, darüber nachzudenken, wie denn ein Wappen für unsere Gegen-wart aussehen könnte. Oder sind wir nunmehr nur noch eine Verfügungsmasse für Verwaltungsbürokratie? Dann täte es wohl auch eine Gebietsnummer.

Bleiben wir also beim Hirschen. Wäre es nicht angemessen, wenn der devot abgeknickte Vorderfuß, der sich in nationalsozialistischer Zeit glücklicherweise nicht zum Deutschen Gruß erheben musste, nunmehr endlich auf den Boden der heutigen Tatsachen gestellt würde? Das wären dann drei Bücher: Das Grundgesetz, die Berliner Landesverfassung und das Bezirksverwaltungsgesetz. Wenn wir nun dem Schöneberger Hirschen einfach als Ersatz für die nicht mehr vorhandenen Hügel diese drei Gesetzesbücher unter den Huf legten, zeigte er dann nicht in unsere Zeit?

Ottmar Fischer


Hier finden Sie einen Auszug aus dem Festprogramm des Bezirkes zum Jubiläum 750 Jahre Schöneberg:

Kulturprogramm für September 2014
1. September 2014
Verlegung von Stolpersteinen
Bayerischer Platz 4 um 10.00 Uhr:
Arthur Alfred Eisenhardt und Paula Eisenhardt
Münchener Straße 16 um 11.00 Uhr:
Martin Katzki, Max Mark, Bernhard Mayer, Lydia Mayer, Herbert Saalfeld, Rosa Scheffler, Eugen Silbermann, Hildegard Silbermann
Grunewaldstraße 46 um 12.30 Uhr:
Arthur Gadiel

Samstag 6. September | 13–15 Uhr
Salzburger Straße/Ecke Grunewaldstraße (Eingang zum Bahnhof der U7)
Das Bayerische Viertel
Zu Schönebergs stürmischer Urbanisierung gehört die Erbauung des Bayerischen Viertels. Führung mit Gudrun Blankenburg. Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg / Kursnummer TS11.11A / Kosten 5 Euro / Anmeldung erforderlich.

Freitag 12. Sept. | 16.30–17.45 Uhr + 18–19 Uhr
Rathaus Schöneberg, Vorplatz
Volksliederwandertag & Senioren singen – Berlin erklingt
Leitung Claudia-Maria Mokri. Um 16.30 Uhr startet vor dem Rathaus Schöneberg die Volksliedwanderung durch den Stadtpark mit Volks- und Wanderliedern für alle. Um 17.45 Uhr kehren alle zurück zum Rathaus, wo um 18 Uhr die Abendglocken ertönen und mit gemeinsamen Abendliedern auf den Abend eingestimmt wird. Beide Veranstaltungen können natürlich getrennt besucht werden. Veranstaltet von der Leo Kestenberg Musikschule / Eintritt frei

Samstag 13. September | 17 Uhr
Kirche zum Heilsbronnen
FARBEN
Multimediales Improvisation-Konzert mit Saxophon & Orgel und Publikumsbeteiligung. Claudia Tesorino und Armin Thalheim lassen Sopran-/ Altsaxophon und Orgel zu einem neuen Hörerlebnis verschmelzen. Eintritt frei

Samstag 13. September | 13 Uhr
Open-Air-Schau vor der Zwölf-Apostel-Kirche
Die Zwölf-Apostel-Kirche und die Glasfenster von Alfred Kothe
Jugendliche des Robert Blum Gymnasiums haben mit Begleitung des Jugend Museums die Geschichte der zweitgrößten Kirche von Schöneberg, die 1871–1874 nach Plänen von Friedrich August Stüler unter der Leitung von Hermann Blankenstein im damaligen Berliner Ortsteil von Schöneberg erbaut wurde, recherchiert. Ihr besonderes Interesse galt dabei – ganz dem Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals „Farbe“ folgend – den prächtigen Glasfenstern von Alfred Kothe.

Samstag 13. September | 19 Uhr
Zwölf-Apostel-Kirche
„Wie lieblich sind deine Wohnungen“
Der Schöneberger Künstler Alfred Kothe und seine Glasfenster. Literarisch-musikalische Abendveranstaltung aus Anlass des 140. Geburtstages der Zwölf-Apostel-Kirche. Mit Dr. Elisabeth Ziemer (Denk mal an Berlin e. V.), Silvia Höhne, Gesine Schmithals, Sabine Herm, Sibylle Nägele, Joy Markert. Musik: Thomas Noll (Orgel und musikalisch verantwortlich) mit Mai Takeda (Trompete).
Begrüßung: Dr. Christine Wolf (Landesdenkmalamt Berlin). Eintritt frei.

Sa 13. und So 14. September, jeweils 14 Uhr
Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben
Hochbunker Pallasstraße und ehemalige Augusta-Schule
Im Jahr 1944 arbeiteten sechs Millionen zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Deutschland, die meisten davon aus Polen und der Sowjetunion. Eines von mehr als 700 Ausländer-lagern war das „Augusta-Lager“, benannt nach der Staatlichen Augusta-Schule (heute Sophie-Scholl-Schule) in der Elßholzstraße. Ab Herbst 1943 war das Schulgebäude zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktioniert worden. Alle arbeitsfähigen Internierten mussten den Hochbunker in der Pallasstraße bauen, der als Schutzraum für das Fernmeldeamt in der Winterfeldtstraße dienen sollte. Die Sophie-Scholl-Schule hat seit 1994 freundschaftlichen Kontakt zu ehemaligen Deportierten, die als Kinder bzw. Jugendliche im Lager lebten. Führung mit Bodo Förster. Veranstaltet von den Museen Tempelhof-Schöneberg / Maximal 20 Personen, Anmeldung erforderlich

Sa 13. und So 14. Sept., jeweils 14 und 16 Uhr
Werner-Voß-Damm 54A, Kellergeschoss
Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße
In dem ursprünglich für die Preußischen Eisenbahnregimenter erbauten Kasernengebäude befand sich von März bis Dezember 1933 ein frühes Konzentrationslager unter Führung der SA. Die verantwortlichen SA-Männer inhaftierten, verhörten und folterten an diesem Ort vor allem politisch Andersdenkende, Juden und andere vom NS-Regime verfolgte Gruppen. Bislang sind knapp 500 Personen, die 1933 in der Papestraße in Haft waren, namentlich bekannt. Die Gesamtzahl der Häftlinge war mit Sicherheit deutlich größer. Führungen ansonsten jeden Sonntag um 14 Uhr. Veranstaltet von den Museen Tempelhof-Schöneberg / Anmeldung erwünscht.

Samstag 13. September | 15 Uhr
Sonntag 14. September | 13 Uhr und 15 Uhr
General-Pape-Straße/Loewenhardtdamm, an der Kolonnenbrücke
Informationsort Schwerbelastungskörper
Der Schwerbelastungskörper an der General-Pape-Straße ist ein mahnendes Relikt der monströsen Stadtplanung unter Leitung des Generalbauinspekteurs Albert Speer für die „Welthauptstadt Germania“. Führungen mit den Berliner Unterwelten e. V. ansonsten jeden Sonntag (bis einschließlich

Sonntag 14. September | 15 Uhr
General-Pape-Straße/Ecke Werner-Voß-Damm
Geschichtsparcours Papestraße
Der Geschichtsparcours an der General-Pape-Straße skizziert anhand von 14 Stationen die historische Entwicklung dieses vielgestaltigen Areals – vom bäuerlichen „Großen Feld“ über den Bau der heute denkmalgeschützten Kasernenkomplexe bis zum Bahnhof Südkreuz. Die Führung folgt den Stationen des Parcours und lädt zur historischen Erkundung vor Ort ein. Mit Nadja Chaaban-Pribnow und Christoph Kühn. Veranstaltet von den Museen Tempelhof-Schöneberg / Anmeldung erwünscht

Sonntag 14. September | 17 Uhr
Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal
Klavierkammermusik
Dozentenkonzerte der Leo Kestenberg Musikschule
Ulrike König, Violine; Oliver Pfeiffer, Klarinette; Christian Raudszus, Violoncello; Jairo Geronymo, Klavier. Werke von C. Corea, E. Villani-Cortes, F. Braga

Sonntag 14. September | 17 Uhr
Dorfkirche Alt-Schöneberg
Zum 250. Jubiläum der Dorfkirche Alt-Schöneberg
Gitarrenkonzert mit Eberhard Klunker
Der Gitarrist Eberhard Klunker wird sein Konzertprogramm in der sehr guten Akustik der Dorfkirche Alt-Schöneberg ohne Verstärkeranlage aufführen. Neben Eigenkompositionen werden auch Bearbeitungen von Jazzstandards zu hören sein, wobei improvisatorischer Freiraum einen wichtigen Teil von Eberhard Klunkers Gitarrenspiel ausmacht. Eintritt frei.

Samstag 20. September | 18 Uhr
DIE WEISSE ROSE, Kulturcentrum am Wartburgplatz
The Queen’s Good Night
Musiktheater zwischen Shakespeare und Benjamin Britten. Leitung Laurie Randolph. Mit Theater Zupf (Leitung L. Randolph), Ensemble Saitenwind (Leitung T. Nielsen), Blockflötenkids (Leitung G. Bultmann) und vielen Gästen. Zum 750. Geburtstag Schönebergs und zum 450. Geburtstag William Shakespeares dreht sich das aktuelle Musiktheaterstück von Laurie Randolph um ein Maskenfest mit Musik und Tanz bei Königin Elisabeth I. Eintritt frei.

Samstag 20. September | 13–15.30 Uhr
Hauptstraße 46, vor der Dorfkirche Schöneberg
Vom Dorfkrug zum Prälat.
Ein Spaziergang durch die Kulturgeschichte Schöneberger Gaststätten. Bevor die Berlinerinnen und Berliner Anfang des 19. Jahrhunderts den Grunewald für sich entdeckten, war Schöneberg eines der beliebtesten Ausflugsziele, und das nicht nur an Sonntagen. Trotz Abwanderungstendenzen konnten sich einige Gaststätten auch weiterhin behaupten. Legendär „Der Schwarze Adler“ in der Hauptstraße mit einem 8.000 qm großen Saal. Der angrenzende Biergarten bot ausreichend Platz für 10.000 Gartenstühle. Auch das Gasthaus „Zum Helm“ war sehr beliebt, bis Dr. Levinstein die Gastwirtstochter heiratete und den Grundstein für eine Kurklinik legte. Unvergessen auch die Schlossbrauerei mit dem Prälaten (Biergarten), an dessen Stelle später der „Neue Prälat“ entstand und der Versuch an alte Zeiten anzuknüpfen, bis auch die letzten Reste dieser Epoche verschwanden. Die Führung will noch einmal jene glanzvollen Zeiten aufleben lassen und führt zu „mancherley Örtern, wo man Bier gebräuet und ausgeschenket“. Führung mit Marita Filipowsky
Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg / Kursnummer TS11.13A / 5 Euro / Anmeldung erforderlich.

Sonntag 21. September | 11–13.15 Uhr
Rathaus Schöneberg, Haupteingang
Kaiserzeit, Republik und Diktatur: Leben, bauen und gedenken in Schöneberg 1914 bis 1939
Vom Schöneberger Rathaus bis zur Leberstraße erzählen Häuser, Straßennamen und Erinnerungsmale, wie die Menschen in Schöneberg in den so unterschiedlichen politischen Systemen lebten. Worin unterscheiden sich die Wohnhäuser der Bürgerstadt und der „Roten Insel“? Welchen Einfluss hatte die gewaltige Aufrüstung in Europa vor dem Ersten Weltkrieg auf die Gemeinde? Was sagen die Gefallenendenkmale beider Weltkriege über ihre Entstehungszeit aus? Der Spaziergang führt vom Rathaus zur Dorfkirche und über den Kaiser-Wilhelm-Platz bis zur Leberstraße. Führung mit Dr. Gerhild Komander. Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg / Kursnummer TS11.14A / Kosten 5 Euro / Anmeldung erforderlich

Mittwoch 24. September | ab 15.30 Uhr
Mittelpunktbibliothek Schöneberg
50 Jahre Mittelpunktbibliothek Schöneberg – weiter, besser, schöner!

Samstag 27. September | 15 bis etwa 19 Uhr
Natur-Park Schöneberger Südgelände, Eingang S-Bahnhof Priesterweg
Chorfest
Leitung Dorothee Dalg. Die Chöre der Leo Kestenberg Musikschule im herrlichen Gelände des Natur-Parks! Das Chorfest beginnt um 15 Uhr mit den kleinen Sängern (Leitung U. Weber und H.-J. Straub), um 16 Uhr startet dann der Wanderchor zur Parkwanderung zum Mitsingen und um 17 Uhr setzen der Gospelchor (Leitung F. Brück), die Schöneberger Chorwerkstatt (Leitung T. Gietz) und andere Chöre das Programm in der Lokhalle im Natur-Park Schöneberger Südgelände fort. Eintritt frei

Samstag 27. September | 10.30–12.45 Uhr
Haupteingang des Rathauses Schöneberg
100 Jahre Rathaus Schöneberg – Führungen durchs Haus
Mit Silke Struck. Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg in Zusammenarbeit mit frag doch! e.V. / Kursnummer TS11.10A1 / Kosten 5 Euro / Anmeldung erforderlich

Samstag 27. September | 13–15.30 Uhr
Bülowstraße/Ecke Potsdamer Straße, vor der Commerzbank
Queer durch Schöneberg
Eine Spurensuche im historischen Regenbogenkiez
Seit Beginn der 1920er Jahre gehört die Gegend rund um den Nollendorfplatz zu den bekanntesten Regenbogenkiezen weltweit. Nirgendwo sonst in Berlin gab es eine solche Dichte einfacher Kneipen und Tanzdielen, mondäner Bars und exklusiver Tanzlokale für ein homosexuelles Publikum. Mit dem Kiezspaziergang soll die schillernde Zeit der „goldenen 20er“ erleb- und erfahrbar gemacht werden. Trotz Verlusten durch Krieg und Abriss weist das Quartier bis heute eine große Anzahl originärer Stätten auf, die an diese Ära voller Widersprüche erinnern. Eine historische Spurensuche im Norden Schönebergs nach Menschen und Stätten, die zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Machtantritt der Nazis das vielfältige schwul-lesbische Leben vor Ort prägten. Führung mit Tobias Schwabe. Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg / Kursnummer TS11.15A / Kosten 5 Euro / Anmeldung erforderlich.

Sonntag 28. September | 17 Uhr
Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal
Dozentenkonzerte der Leo Kestenberg Musikschule. Klavierduokonzert Cordula Heiland & Tanja Schölpen Werke von F. Hensel, P. Hindemith, R. Febel, F. Schubert
ADRESSEN

Albert-Einstein-Volkshochschule
Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin
Telefon 90 277-3000

Leo Kestenberg Musikschule
Grunewaldstr. 6–7, 10823 Berlin
Telefon 90 277-6967

Mittelpunktbibliothek Schöneberg
Hauptstraße 40, 10827 Berlin
Telefon 90 277-4574
geöffnet Mo–Fr 11–20 Uhr, Sa 11–16 Uhr
(Kinderbereich Mo–Fr 13–19 Uhr )

Apostel-Paulus-Kirche Schöneberg
Grunewaldstraße/Ecke Akazienstraße,
10823 Berlin, Telefon 781 12 80

Dorfkirche Alt-Schöneberg
Hauptstr. 47–48, 10827 Berlin
Telefon 781 71 96 (Küsterei)

Natur-Park Schöneberger Südgelände
Eingang S-Bahnhof Priesterweg,
12157 Berlin
Telefon 700 906-24

Kirche zum Heilsbronnen
Heilbronner Straße 20, 10779 Berlin
Telefon 218 13 60

Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin

DIE WEISSE ROSE
Kulturcentrum am Wartburgplatz
Martin-Luther-Straße 77, 10825 Berlin
Telefon 90 277 66 46

Zwölf-Apostel-Kirche
An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin
Telefon 7 81 18 50

Museen Tempelhof-Schöneberg /
Jugend Museum
Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin
Telefon 90 277-6163
geöffnet Mo–Do, Sa+So 14–18 Uhr,
Fr 9–14 Uhr
Mo–Do 9–13 Uhr nur für Gruppen

Kontakt

Stadtteilzeitung SchönebergHolsteinische Straße 3012161 BerlinStandort / BVG Fahrinfo
Stadtteilzeitung SchönebergHolsteinische Straße 3012161 Berlin
86 87 02 76 -79Fax 86 87 02 76 -72E-Mail senden
LeitungThomas Thieme0173/4825100E-Mail senden