Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

3.11.2015

Friedenauer Gemeinschaftsschule

Am 10. Oktober 2015 war das offizielle Namensgebungsfest mit dem neuen Logo der Friedenauer Gemeinschaftsschule.

Foto: Miyase Karacam

Im Bezirk historisch als frühere Uckermarkschule in Fusion mit der Barnimschule, später dann Peter-Paul-Rubens-Schule bekannt, folgte die nächste Fusion mit den Oberschulen Luise-Wilhelm-Teske-Schule und der Waldenburg-Schule. Mit dieser großen Fusion im Jahr 2011 folgte der Beginn in die Pilotphase einer Gemeinschaftsschule. Und jetzt heißt sie offiziell Friedenauer Gemeinschaftsschule.
Es gab zahlreiche Namensvorschläge, wobei sich die Mehrheit der Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen zu Friedenau bekannten. Gemeinschaftsschule soll die pädagogischen und vielfältigen Grundsätze der Schule betonen, welche sich auf zwei Häuser aufteilt (die Grundstufe Klassen 1-6 im Haus Peter und die Sekundarstufe Klassen 7-10 im Haus Paul).

Die Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport Jutta Kaddatz überreichte Schulleiter Uwe Runkel symbolisch das neue Namensschild.

Die Wahlkreisabgeordnete und Senatorin Dilek Kolat betonte die Wichtigkeit der Gemeinschaftsschule, indem sie auf ihren eigenen biographischen Weg zurückblickte. Der Besuch der Gesamtschule in Neukölln habe ihr sehr auf ihrem eigenen Weg geholfen. Die vielfältige Gesellschaft, in der wir heute leben, fordere individuelle Bildungswege als Antwort auf die soziale Realität. Respekt vor der Individualität, Lernen in der Gemeinschaft und Inklusion stehen im Fokus des pädagogischen Konzeptes der Schule, so Kolat. Der Name stehe für eine sich dem Kiez öffnende Schule. Sie erwähnte auch das Thema Flüchtlinge, eine Herausforderung für alle Berliner Schulen.

Im musikalischen Rahmenprogramm präsentierten unter anderem die Willkommensklassen zwei Stücke der Comedian Harmonists und Schüler des Schülerclubs Oase stellten ihre Sounds vor.

Das Bezirksamt sowie der Senat stehen hinter dem Umbau der Schule, welcher eine taktische Einpassplanung erfordere. Es ist mit 30 Mio. Euro eines der teuersten Bauvorhaben des Bezirks Tempelhof-Schöneberg.

Die GEV Vorsitzende Emine Batur betonte die Dringlichkeit und zügige Umsetzung der Baumaßnahmen, da bereits Anfang Oktober die Frontfassade bröckelte und somit eine akute Gefährdung für SchülerInnen, LehrerInnen und Passanten bestehe.

Sarah Felicitas Samura

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