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03.02.2013 / Projekte und Initiativen

Fluchten – Jüdische Künstlerinnen und Künstler im »Neuen Westen«

Im Rahmen des Themenjahres „ZERSTÖRTE VIELFALT 1933-1938-1945 wird das Ausstellungsprojekt: „Fluchten Jüdische Künstlerinnen und Künstler im »Neuen Westen«" in der Ausstellungshalle des Rathauses Schöneberg gezeigt.
Lotte Laserstein; Selbstbildnis an der Staffelei, 1938, Öl auf Sperrholz, 128 x 47,5 cm, Stiftung Stadtmuseum, Berlin, erworben aus Mitteln der Ernst von Siemens-Kunststiftung und des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums.

Das Projekt ist hervorgegangen aus der Dauerausstellung „WIR WAREN NACHBARN. Zu den 40 Künstlerinnen und Künstlern in der Ausstellung gehört die Dichterin Gertrud Kolmar, die in Auschwitz ermordet wurde, andere, wie der Maler Ludwig Meidner, konnten ins Exil flüchten, nur wenige haben in Berlin versteckt überlebt, wie die Autorin Inge Deutschkron.
Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie vor der NS-Zeit im damaligen „Neuen Westen“ in Berlin gewohnt haben, der heute der „Alte Westen genannt wird. Sie kommen aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Literatur, Film und Theater, unter ihnen Bekannte und Unbekannte.
Neu ist in diesem Jahr: Die besondere Authentizität der biografischen Alben, mit ihren vielen Fotos und Dokumenten, wird durch 15 Hörstationen verstärkt.

Die Ausstellung ist bis zum 24.11.2013 geöffnet. Täglich 10- 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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