Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

6.02.2016

Es nimmt kein Ende

Zum wiederholten Male werden Stolpersteine in Friedenau geschändet.

v.l.n.r.: Gregor Mann von der Stolperstein-Initiative, der Bezirksverordnete Daniel Dittmar und die Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz, Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Leiterin der Abteilung Bildung, Kultur und Sport, bei der Inaugenscheinnahme der Schäden vor Ort. Foto: Ewald Mahr

In der Nacht zu Mittwoch wurden im Ortsteil Friedenau - vor den Häusern in der Dickhardt-, Saar-, Wilhelm-Hauff-, Handjery-, Sponholz- und Wielandstraße - 35 Stolpersteine beschmiert.
Die Beschmutzungen wurden umgehend von Friedenauer Bürgerinnen und Bürgern beseitigt, wie hier an der Dickhardtstraße/Ecke Saarstraße. Das Foto hat unser Leser Ewald Mahr zur Verfügung gestellt. Er ist dankbar dafür, dass sich so viele Helferinnen und Helfer für die Erinnerungskultur einsetzen und sich unermüdlich bei Wind und Wetter an der Beseitigung der Verunreinigung der Stolpersteine beteiligen. Die Friedenauer Stolpersteine werden immer wieder von Unbekanten geschändet.

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sind bereits über 600 Stolpersteine verlegt worden. Das Bezirksamt ist dabei, eine halbe Stelle für die Koordinierung von Stolpersteinen im Bezirk auszuschreiben. Bis diese besetzt ist, soll ab 15. Februar ein Halbjahresvertrag abgeschlossen werden, damit die Verlegung neuer Stolpersteine endlich wieder unterstützt werden kann. Seit gut 2 Jahren kämpft die Stolperstein-Initiative Stierstraße unter anderem mit Mahnwachen vor dem Rathaus Schöneberg für die Einrichtung dieser Stelle, nachdem eine mit EU-Mitteln geförderte Stelle ausgelaufen war.

 

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