Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

10.07.2016

Ehre wem Ehre gebührt

Acht Menschen aus allen Teilen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg hatte die Jury unter dem Vorsitz von Frau Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler in diesem Jahr ausgewählt, um sie mit der Verdienstmedaille des Bezirkes auszuzeichnen.

Herr Moussa Issa und sein Laudator Ralf Koch. Foto: Pressestelle Tempelhof-Schöneberg

Acht Menschen, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen ganz besondere Verdienste im Rahmen eines Ehrenamts erworben haben. Sie engagieren sich im Sport, im Naturschutz, in der Aids-Hilfe oder in der Senioren-, Einzelfall- und Flüchtlingshilfe. Acht besondere Menschen, die sich seit vielen Jahren mit Leidenschaft ehrenamtlich für das Gemeinwesen einsetzen. Und ehrenamtlich heisst: Freiwillig, ohne Bezahlung und meist zusätzlich zu familiären und beruflichen Verpflichtungen.

Zu den Ausgezeichneten gehört Herr Moussa Issa, berufstätiger Familienvater aus dem Schöneberger Norden. Moussa Issa setzt sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in ganz unterschiedlichen Bereichen für die Menschen in seinem Stadtteil ein, z.B. als Klassenelternvertreter und Schulelternsprecher, als Bewohnervertreter im Quartiersrat Schöneberger Norden, als Mitglied des Vorstandes des Schachvereins „Freibauer Schöneberg e.V.“, als Mitglied der palästinensisch-israelisch-deutschen Jugendstraßentheatergruppe „Die Falafels“, als Mieterbeirat und in der letzten Zeit verstärkt als Unterstützer und Pate für Geflüchtete vor allem aus Syrien. Aus diesen Gründen hatte das Team-Quartiersmanagement Herrn Moussa Issa im Januar 2016 für die Auszeichnung vorgeschlagen - wie sich zeigte, mit Erfolg.

„Herr Issa, ein sehr bescheidener  Mensch, mit einem wunderbar leisen Humor, bezeichnet seinen ehrenamtlichen Einsatz als einen Teil seines Lebens im Schöneberger Norden. Er fühlt sich ausgesprochen wohl in seiner neuen Heimat und möchte damit seine Liebe und Verbundenheit zum Kiez ausdrücken. Er möchte sich durch seinen vielfältigen Einsatz dafür bedanken, was  er  selbst  einmal an Hilfe und Unterstützung erhalten und erfahren durfte“, sagt Ralf Koch vom Dekanat der katholischen Kirche Tempelhof Schöneberg, Mitglied der Jury und Laudator für Moussa Issa, von dessen besonderem Engagement und bescheidenen Wesen er beeindruckt war.

Peter Pulm

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