Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

2.03.2021

Die Urania und die Natur

Von Elfie Hartmann. In Kooperation mit dem „Prinzessinnengärten Kollektiv Berlin“ wird direkt vor der Urania das Projekt der StadtNatur vorgestellt: „StadtNatur - Berlin ökologisch denken“ Das Projekt wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Foto: Elfie Hartmann

An den Installationen des Projekts selbst wird mittels Informationstafeln auf die Bedeutung und den Sinn der aufgestellten Container hingewiesen. (Zwei der  Installationen sind auf dem Foto zu sehen).

Stadtnatur I
Stadtnatur ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Ihr Ort sind Parks, Friedhöfe und Gewässer und Brachflächen, aber auch Balkone, Bahngelände, Baustellen oder Pflasterfugen u.s.w. Ohne den absichtlichen oder unabsichtlichen Einfluss des Menschen gäbe es Stadtnatur nicht und wir verändern sie ständig weiter. Manchmal schaffen wir Lebensräume, manchmal vernichten wir sie. Meistens aber tun wir dies ohne zu beachten, dass die Stadt ein artenreicher und schützenswerter Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist. Diese Installationen sollen einen Hinweis geben auf die Vielfalt vor unseren Haustüren.

Stadtnatur II
Die Stadt ist ein Ort der permanenten Veränderung und die Natur muss sich ihr anpassen. Brachflächen sind das beste Beispiel: Ein abgerissenes Haus, eine Baustelle, ein liegengebliebener Sandhaufen, ein verwilderter Garten. Pflanzen gewinnen diesen Standort durch Improvisation mit dem Vorhandenen für die Natur zurück. Neue Zusammenstellungen von Pflanzen und somit neue Lebensräume entstehen und vergehen im Rhythmus der Stadt. Diese sogenannte Ruderalvegetation ist ein wichtiger Teil der städtischen Artenvielfalt und die Bepflanzung dieser Installationen stellt einige typische Pflanzen vor.

Man kann nur hoffen, dass bei Erscheinen unserer monatlichen Ausgabe etwas mehr von den unterschiedlichen Pflanzenarten zu entdecken bzw. überhaupt zu erkennen ist, als am Tag der beigefügten Aufnahme, die bereits Anfang Februar gemacht wurde.

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Telefon: 030  218 90 91
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