Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

25.02.2014

Die „Malschule Stierstraße 8“ stellt sich vor

Ausstellung „Malschule Stierstraße 8“ vom 7. März bis zum 11. April 2014 im Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V., Holsteinische 30, 12161 Berlin. Vernissage: Donnerstag, 6. März 2014

Von jeher galt es als ein besonderes Privileg während einer künstlerischen Ausbildung von einem renommierten Maler als Schüler aufgenommen zu werden und vom Wissen und der Erfahrung des „Meisters“ aus erster Hand zu profitieren. Eine ebensolche „Meisterin“ ist auch die bekannte Berliner Malerin Monika Sieveking, die in Ihrem Friedenauer Atelier malbegeisterten Menschen einen Ort bietet, um gestalterisch tätig zu sein, kreative Ideen zu entwickeln und zu lernen, diese mit Pinsel und Farbe auf Papier oder Leinwand zu übertragen.

Monika Sieveking, die neben zahlreichen anderen Werken das Triptychon für die Altarwand der Martin-Luther-Kirche in Berlin-Neukölln schuf, leitet bereits seit über 20 Jahren mit viel Leidenschaft und Engagement eine bunt gemischte Gruppe von Teilnehmern und ist dabei gern bereit Ihre persönlich erprobten Tricks und Kniffe für eine gelungene Komposition preiszugeben. Regelmäßig einmal wöchentlich kommen die Kunstfreunde aus unterschiedlichen Berufsbereichen und diversen Bezirken Berlins – teilweise nach ihrer regulären beruflichen Tätigkeit – zusammen, um sich mit freudigem Eifer den künstlerischen Aufgaben zu widmen, die ihre „Meisterin“ im Vorfeld für sie erdacht hat. Viele Malschüler gehören schon seit etlichen Jahren zum festen Kreis, blieben auch nach Umzügen dem liebgewonnenen Termin treu und schulten damit kontinuierlich Hand und Auge für das Kunstschaffen. Neben der Erweiterung der handwerklichen Fähigkeiten, bilden das Experimentieren mit verschiedenen Techniken, Malmedien und Materialien, das Heranführen an unkonventionelle Motive und das Erschließen neuer kreativer Möglichkeiten wesentliche Schwerpunkte des Unterrichts. Über die Jahre sind dabei eine Vielzahl beeindruckender Werke, auf Leinwand wie auf Papier, entstanden.

Zur Ausstellung im Nachbarschaftsheim Schöneberg

Zum ersten Mal ist es gelungen, die Arbeitsergebnisse der Malschule „Stierstraße 8“ von allen Teilnehmern zusammenzutragen und in einer gemeinsamen Ausstellung an öffentlicher Stelle zu präsentieren. Für die Ausstellung im Nachbarschaftsheim Schöneberg wurde eine spezielle Auswahl aus allen Schülerarbeiten getroffen, die einen Querschnitt über Motive und Techniken aus mehreren Jahren zeigen und sich gleichwohl in ein stimmiges Gesamtbild fügen. Dabei liegt der Fokus auf den Arbeiten auf Papier, die sich häufig durch eine besondere Zartheit auszeichnen aber auch – je nach Persönlichkeit und Intention der individuellen Hand – eine leuchtende Farbigkeit und kraftvolle Formen aufweisen können. Weitestgehend wurden die Exponate nach thematischen Bereichen angeordnet, es bleibt aber auch Raum für Einzelstücke. Gezeigt werden ausgewählte Motive, die in verschiedenartigen Maltechniken und Malmedien oder aus unterschiedlichen Perspektiven realisiert wurden. Für den Betrachter wird somit im direkten Vergleich die ganz eigene Wirkung der einzelnen Blätter wahrnehmbar. In ihren individuellen Ausprägungen offenbaren sich stilistische Charakteristika der Malschüler wie auch divergierende Grade künstlerischer Reife. Der Enthusiasmus und die Freude am Schaffen, die die Schüler der „Malschule Stierstraße 8“ besonders auszeichnen, werden an den gezeigten Werken dieser Ausstellung in vielerlei Hinsicht deutlich und übertragen sich in all ihren Facetten auch auf den Betrachter.

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