Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

31.10.2012 / Projekte und Initiativen

Der fremde Sport: Bumball

Es wird nicht mehr lange dauern, dann spielt man auch Bumball bei uns, vor allem an unseren Schulen soll es den Sportunterricht bereichern. Auch Schulen in unserem Kiez werden diese neue Sportart in ihren Lehrplan aufnehmen.

Aber nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene können diesen neuen Sport spielen. Fast überall, in der Halle, im Park, auf dem Sportplatz etc. Es wird ein Spielfeld markiert. Die Größe des Feldes ist abhängig von der Anzahl der Mitspieler. In diesem Feld werden vier Kreise oder Quadrate auf den Boden Gezeichnet. Das sind die Tore.

Bumball kommt aus Dänemark. Zwei Lehrer haben es als Aufwärmspiel erfunden. Jetzt wird es dort sogar in einer Liga gespielt. Bumball kann jeder spielen, der sich gut bücken und der einigermaßen werfen kann. Es ist ein Mannschaftssport und geht wie folgt:
Der Spieler hat ein Trikot an, auf dem Flächen aus Klett befestigt sind. Diese Trefferflächen aus Klett sind auf der Brust und am Po. Der Klett auf der Brust ist zum Fangen des Balls da, die Fläche am Po zum Aufheben des Balls. Der Ball wird von einem Spieler zu seinem Mitspieler mit der Hand geworfen, der ihn mit der Brust stoppt, da der Ball am Klettband kleben bleibt. Jetzt heißt es, schnell den Ball zu einem Mitspieler werfen, der den Ball mit dem Po stoppen oder aufnehmen muss. Nur wer den Ball mit dem Po stoppt, darf weiter laufen und versuchen, Punkte zu machen. Wenn man auf einer Fläche mit dem Ball angekommen ist, gibt es drei Punkte, wenn man den Ball mit dem Po erzielt hat. Einen Punkt gibt es, wenn man den Ball mit der Brust erzielt hat. Der Gegner muss versuchen, dies zu vermeiden. Sieger ist, wer die meisten Punkte in einer Spielzeit, die die Spieler selber ausmachen, erzielt hat.

Bumball wird mit zwei Mannschaften gespielt, die beliebig viele Spieler haben können, aber vielleicht 6 Personen nicht übersteigen sollte, sonst kommen zu wenig Spieler in Aktion.

Ich verstehe, dass Sie nicht alles verstanden haben. Das klingt ja auch kompliziert. Wer neugierig geworden ist, einfach im Internet nachschlagen unter Bumball. Und nicht vergessen, es dauert nicht mehr lange, dann ist Bumball auch bei uns im Kiez.

Axel de Roche

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