Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

6.12.2017

Das SPINNRAD – Livemusik, Guinness und jede Menge gute Stimmung!

Genau an der Ecke Wiesbadener Str. / Laubacher Str. befindet sich die Kneipe Spinnrad. Seit einem Jahr ist das alteingesessene Lokal in neuer Bewirtschaftung.

Foto: Thomas Geisler

Ein junges, sympathisches Paar – Familie Kunert hat das Raucherlokal übernommen und will mit frischem Geist und Elan den Jazztreff weiterführen. Das alte Ambiente soll erhalten bleiben, nur der Auftritt soll „frischer“ werden. Chantal Kunert studiert noch BWL und ist Mutter eines zweieinhalbjährigen Kindes. Stefan Kunert hat promoviert und Biotechnologie studiert, seine Leidenschaft ist neben dem Lokal das Gitarrespielen. An der Wand im Spinnrad hängen deshalb einige Musikinstrumente, die gerne von Gästen bespielt werden dürfen – unter anderem eine Elektrogitarre mit funktionsfähigem Verstärker. Das ist unter anderem eines der gewünschten Ziele für das nächste Jahr – open stage - Veranstaltungen mit Gedichten, Lesungen,  Kunststücken und Musikdarbietungen, die ins Spinnrad passen. Bluesbands, Jazzcombos und Improvisationstalente finden hier ihren Platz. Ansonsten koordiniert Erich Abshagen seit Jahren die regelmäßigen Musikauftritte am Donnerstag. Zusätzlich leitet das Trio Minous Blues jeden ersten Samstag im Monat eine Blues Jam Session. An Auftrittsabenden und am Wochenende sind Reservierungen sinnvoll, da die ca. 40 Innenplätze schnell besetzt sind. Im Sommer verfügt das Spinnrad auch noch über einen neugestalteten, kleinen Biergarten, der ebenfalls etwa 40 Plätze hat. Das Spinnrad repräsentiert auf diese Weise einen klassischen Teil der Berliner Kneipenkultur, was ihm so viele Stammgäste beschert. Es soll ein Zuhause für alle sein – „nicht zu grell und zu laut“. Das Alter der Stammgäste geht von 20 – 80 Jahre; unter der Woche eher ältere, am Wochenende eher jüngere Gäste.

Das Team des Spinnrads ist jünger geworden. Aber auch die „alten Hasen“, die den Betrieb seit 25 Jahren kennen (incl. dem Vorbesitzer), arbeiten noch gerne mit. Besonders Dominick ist als Seele des Spinnrads zu erwähnen, der gekonnt den Zapfhahn bedient. Die Lieblingsbiere im Spinnrad sind das Berliner Kindl Jubiläumspils, das Engelhardt (ein altes Charlottenburger Bier, jetzt in den Händen von der Brauerei Schultheiss) und die Königin der Biere – das Guinness! Cocktails werden bewusst nicht ausgeschenkt, um den Stil der Jazzkneipe zu wahren. Wein ist hier jedoch ebenfalls ein gern konsumiertes Getränk.

Leider gibt es bisher noch nichts zu essen im Spinnrad! Die Küche ist zu klein und muss im nächsten Jahr renoviert werden. Es wird dann auch ein „Brotzeitkonzept“ geben. Bis dahin ist es gern gesehen, wenn man seine Brotzeit mitbringt, oder per Lieferservice sein Mahl (meist Pizza) bestellt.   

Spinnrad
Wiesbadener Str. 16, 14197 Berlin
Ph: 030.8225491
Mo-So: 16:00 – 03:00 Uhr
www.spinnrad-berlin.de

Thomas Geisler

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