Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

04.06.2012 / Projekte und Initiativen

Croquet

Vielleicht haben Sie es ja schon mal selbst gespielt. Im Garten, auf der Wiese. Sie kennen diesen Sport bestimmt, auch wenn Ihnen der Name Croquet erstmal nichts sagt.

Die Geschichte beginnt ausnahmsweise mal nicht in England, sondern im 16. und  17. Jahrhundert in Frankreich, da hieß das Spiel noch Paille Maille, aus dem sich dann im 19. Jahrhundert Croquet entwickelt hat. Es war ein Spiel der Mittelschicht in Frankreich, welches aber schnell von französischen Emigranten nach England getragen wurde. Die Familie Jaques, die als Elfenbeindreher um 1850 in England gearbeitet hat, nutzte den wunderbaren englischen Rasen der Gutsbesitzer, um sich ein wenig Abwechslung im eintönigen Landleben zu schaffen. Also streiten die Gelehrten wieder mal, ob der Sport aus England oder Frankreich kommt. Um 1500 soll der Sport unter dem Namen Pall Mall in Mitteleuropa gespielt worden sein.

Gespielt wurde und wird mit einer Art Holzhammer, mit dem man Holzkugeln durch U–förmig gebogene Drahtbügel stoßen muss. Wer getroffen hat, darf weiter spielen und bleibt am Schlag. Wer zuerst die gesamte Bahn auf dem Rasenplatz durchlaufen hat, ist Sieger.

Klingt einfach, aber die Regeln sind sehr kompliziert, nachzulesen auf der Internetseite des Berlin Croquet Club, www.berlin-croquet-club.de.

Dieser Club hat seine Spielstätte in unserem Kiez am Vorarlberger Damm 33, beim 1. FC Schöneberg und bietet Einführungskurse und Training an. Telefonisch unter 0171 – 8854540 zu erreichen.

Ein spannender Sport, an frischer Luft mit meist netten Menschen. Was will man mehr. Also viel Spaß

Axel de Roche

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