Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

1.05.2017

Auf den Spuren von Frida Kahlo

„Meine Bilder sind farbenfroh – das Leben ist schon grau genug“, sagt die Malerin Sarah Felicitas Samura über ihre Arbeiten.

Bild von Sarah Felicitas Samura, fotografiert von Dieter Hoppe, zu sehen im Treff „Der Nachbar“.

Sarah Felicitas Samura beim Zeichnen. Foto: Dieter Hoppe

Inspiriert wurde diese Farbigkeit durch die süd- und mittelamerikanische Folklore, die sie u. a. bei einem längeren Aufenthalt in Nicaragua kennengelernt hat, und durch ihr künstlerisches Vorbild Frida Kahlo. Deren Selbstportraits hat die Autodidaktin in zahlreichen eigenen Bildkompositionen adaptiert. Andere Gemälde thematisieren das Leben in Afrika sowie die exotische Tier- und Pflanzenwelt und lassen formale Anklänge an die Südseebilder von Paul Gaugin erkennen. Sarah Felicitas Samura wurde 1978 in Kehl am Rhein geboren und lebt seit 1997 in Berlin. Zusammen mit ihrem elfjährigen Sohn Jeremis bewohnt sie im Turmhaus in den Friedenauer Ceciliengärten das ehemalige Atelier des Malers Hans Baluschek. Dessen soziales Engagement teilt sie zwar nicht künstlerisch, aber durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit: Dolmetschen für angolanische Flüchtlinge, Malgruppe für Demenzkranke und Artikel für diese Zeitung mit den Themenfeldern Migration, Jugendarbeit und Kultur. Noch bis Ende Mai sind aktuelle Arbeiten von Sarah Felicitas Samura im Stadtteiltreff „Der Nachbar“, Cranachstraße 7 ausgestellt.

Dieter Hoppe

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