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10.02.2011 / Projekte und Initiativen

500 Euro für die Wundertüte

Jugendstadträtin Angelika Schöttler spendet 500,- Euro an das Projekt „Wundertüte“ der Friedenauer AWO.
Jugendstadträtin Angelika Schöttler und Eva Liebchen (AWO Friedenau). Foto: jats

Es gibt Vorgänge, die basieren auf einer so guten Idee, dass sie zur Tradition geworden sind. Jugendstadträtin Angelika Schöttler kann auf einen Neujahrsempfang in ihrer Dienststelle, dem Rathaus Friedenau, verzichten.
Sie feiert einfach am 5. Januar ihren Geburtstag, und das schon, seit sie 2002 zur Stadträtin gewählt wurde. Von Geschenken bittet sie stets Abstand zu nehmen. Stattdessen steht eine große Box bereit, in die die Gäste Geldscheine werfen können. Frau Schöttler kann auf ihre Geburtstagsgäste stolz sein, denn niemand geht an der Box vorbei, ohne etwas hinzuwerfen. So konnte sie im Laufe der Jahre mit den Spenden zahlreiche Kinder- und Jugendprojekte in ihrem Bezirk unterstützen. Damit die Summe gerade wird, rundet Frau Schöttler den Spendenbetrag auf. Diesmal kamen stolze 500 Euro zusammen.

In diesem Jahr hat sich Angelika Schöttler dazu entschieden, den Betrag dem Projekt „Wundertüte“ der Friedenauer AWO zu spenden. Sie überreichte den Betrag an die Vorsitzende der AWO-Friedenau und Initiatorin des „Wundertüte“-Projektes, Eva Liebchen (Foto links).

Was ist das „Wundertüte“-Projekt? In direkter Kooperation mit Friedenauer Schulen wird benachteiligten Kindern in Form von Sachspenden geholfen. Auf Vorschlag und in Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern wird für das betreffende Kind angeschafft, was nötig ist. Benachteiligten Kindern wird bei der Beschaffung von Schulmaterialien geholfen, nicht nur mit Büchern, Buntstiften, Taschenrechnern und Schultaschen, auch mit Fahrgeld für Ausflüge, Eintrittsgelder für Ausstellungen, Nachhilfeunterricht und Sportbekleidung.

Die „Wundertüte“ finanziert in Ausnahmefällen auch das Schulessen und Klassenfahrten. Der finanzielle Grundstock des Projekts „Wundertüte" ist eine kleine Erbschaft. Darüber hinaus ist man auf Spendengelder angewiesen, die vorwiegend von den Mitgliedern der Friedenauer AWO aufgebracht werden, aber immer mehr, seitdem die Aktivitäten des Projekts bekannt werden, auch von den Bürgerinnen und Bürgern des Kiezes. Der Regierende Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Das Spendenkonto - von dem keinerlei Verwaltungskosten abgezweigt werden - lautet:
Arbeiterwohlfahrt Friedenau
bei der SEB AG
Konto 19 82 70 72 01
BLZ 100 10111

aus: KiTS aktuell Nr. 458, 10. Februar 2011

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